Kernbotschaft

Die Toxikologie nimmt in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung ständig zu, da das Bewusstsein, dass durch Umweltverschmutzung, Chemikalien, Medikamente, Nahrungsmittel, Kosmetika u.v.a.m. gesundheitliche Schäden verursacht werden können,  in der Bevölkerung der Industriestaaten immer stärker ausgeprägt ist. Gleichzeitig werden die Kosten der Toxikologie durch eine immer anspruchsvollere Wissenschaft und Technologie immer höher, während ebenfalls gleichzeitig die Sparzwänge der öffentlichen Hände und der produzierenden Industrie immer stärker werden.

Die Folgen sind permantente Widersprüche wie z.B. Lehrstuhlreduktion in der Toxikologie an europäischen (besonders auch deutschen) Universitäten und Personaleinsparungen in der Industrie bei gleichzeitig immer umfangreicheren und ausgefeilteren Prüfanforderungen z.B. für neue Chemikalien und Medikamente. Dass diese Entwicklung letztlich auch als Innovationsbremse wirken muss, lässt sich ohne große Anstrengung vorhersagen bzw. bereits feststellen. Damit ergibt sich auch ein Zusammenhang der Toxikologie mit der Entwicklung des Wohlstandes einer Bevölkerung.

Die Botschaft kann deshalb nur lauten: eine sichere Zukunft kann nur erreicht werden durch den sinnvollen Ausbau toxikologischer Einrichtungen in Staat und Industrie und die Vermittlung eines toxikologischen Grundwissens an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen wie z.B. Volkshochschulen. Nur so lassen sich wirtschaftliche Schäden durch Panikmache oder durch Verharmlosung verhindern.

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